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Neuigkeiten / Zentral- und Südamerika wachsen 2026 im Tourismus stärker als der globale Durchschnitt
Laut einer aktuellen Prognose des WTTC wird die Reise- und Tourismusbranche in Zentral- und Südamerika 2026 stärker wachsen als der weltweite Durchschnitt. Besonders internationale Besucherausgaben entwickeln sich dynamisch.

Tourismus in Lateinamerika bleibt auf Wachstumskurs
Der Reise- und Tourismussektor in Zentral- und Südamerika wird sich 2026 voraussichtlich stärker entwickeln als der globale Markt. Das geht aus aktuellen Prognosen des World Travel & Tourism Council (WTTC) hervor.
Demnach soll der touristische Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt der Region um 4,1 Prozent wachsen und damit über dem weltweiten Durchschnitt von 3,2 Prozent liegen. Besonders dynamisch entwickeln sich die internationalen Besucherausgaben, für die ein Wachstum von 7,8 Prozent erwartet wird.
Internationale Nachfrage treibt Entwicklung
Zu den wichtigsten Wachstumstreibern zählen eine starke Binnennachfrage, steigende internationale Besucherzahlen sowie eine vergleichsweise geringe Betroffenheit von geopolitischen Spannungen, die andere Weltregionen derzeit stärker beeinflussen.
Besonders hohe Wachstumsraten erwartet das WTTC unter anderem für Ecuador, Bolivien, Panama, Guatemala, Kolumbien und Argentinien. Auch Brasilien, einer der größten Tourismusmärkte der Region, soll weiter zulegen.
Investitionen bleiben entscheidend
Laut WTTC werden Investitionen in Infrastruktur, Flugverbindungen, Fachkräfte und touristische Angebote entscheidend sein, um die positive Entwicklung langfristig fortzusetzen. Gleichzeitig bleiben Inflation und ein schwächeres Konsumklima in einzelnen Märkten potenzielle Herausforderungen.
QUELLE:
World Travel & Tourism Council (WTTC)











