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4. Februar 2026 / 02:43
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DRV
Bundeskabinett setzt mit Wettbewerbsfähigkeit, Bürokratieabbau und Nachhaltigkeit wichtige Impulse

Der Deutsche Reiseverband (DRV) begrüßt als Spitzenverband des Outgoing-Tourismus die heute vom Bundeskabinett verabschiedete Nationale Tourismusstrategie ausdrücklich. Mit den Schwerpunkten Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratieabbau setzt sie zentrale Impulse für die Zukunft der deutschen Reisewirtschaft – sowohl für den Inlands- wie auch für den Auslandstourismus.

Der DRV sieht in der Nationalen Tourismusstrategie eine richtungsweisende Grundlage für eine wettbewerbsfähige und zukunftsfähige Tourismusbranche in Deutschland, die neben ökologischen auch soziale Aspekte berücksichtigt – von klimafreundlicher Infrastruktur über lebenswerte Räume bis hin zu Barrierefreiheit im Tourismus.

 

Besonders positiv bewertet der DRV folgende Maßnahmen:

  • Stärkung der Infrastruktur und Anbindung des Reiselandes Deutschland: Effiziente Verkehrsverbindungen, sowohl auf dem Luftweg als auch an Kreuzfahrthäfen, erleichtern auch den Zugang zu internationalen Reisezielen – sowohl für touristische wie auch für das wirtschaftlich bedeutende Segment der Geschäftsreisen.
     
  • Klares Bekenntnis zum Luftverkehr und zu wettbewerbsfähigen Standortbedingungen: Die angekündigten Schritte zur Senkung von Sicherheitsgebühren und Standortkosten stärken die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Reiseanbieter und Fluggesellschaften auf internationaler Ebene und damit den Mobilitätsstandort Deutschland.
     
  • Unterstützung des Kreuzfahrttourismus: Investitionen in Landstromanlagen und Hafeninfrastruktur sind dringend notwendig und schaffen nachhaltige Voraussetzungen für umweltgerechte Kreuzfahrtreisen.
     
  • Beschleunigung aller Visa-Verfahren: Erleichterte und schnellere Prozesse sind ein entscheidender Vorteil für alle Auslandsreisen.
     
  • EU-Tourismuspolitik und Pauschalreisen: Die Bundesregierung setzt auf eine „bürokratiearme Pauschalreiserichtlinie“, verzichtet bewusst auf übermäßige Regulierungen („Goldplating“) und will die Vernetzung innerhalb Europas stärken.
     
  • Digitalisierung und Nutzung moderner Technologien: Innovative Lösungen wie die EUDi Wallet und gezielte Datennutzung eröffnen neue Chancen für Effizienzsteigerungen in der Reisebranche.
     
  • Fachkräftegewinnung und Arbeitsflexibilisierung: Qualifizierte Kräfte für Deutschland zu gewinnen und flexible Arbeitszeitmodelle umzusetzen, schafft Planungssicherheit für die gesamte Branche.
     
  • Dialog mit Verbänden und Fachleuten: Die Bündelung der Fachforen und punktuelle Einbeziehung von Branchenexperten garantiert praxisnahe Umsetzung und kontinuierlichen Austausch.
29. Januar 2026

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